Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

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Erschienen am: 14.06.2013

„Karten statt Worte“ – 2. Veranstaltung zum Thema Geodaten an Kommunen

Auch für den nordbayerischen Bereich hatte der IT-Beauftragte der Staatsregierung, Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer zusammen mit den Kommunalen Spitzenverbänden zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

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Im wunderschönen Ambiente der Orangerie von Schloss Seehof bei Memmelsdorf (Bamberg) begrüßte Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer am 10. Juni 2013 Vertreter der Kommunen. Wie schon zur Veranstaltung in Augsburg folgten zahlreiche Landräte und Bürgermeister der Einladung. Zur Einleitung wies Pschierer besonders auf die Bedeutung der Generalvereinbarungen zwischen dem Bayerischen Landkreistag, dem Städtetag und dem Gemeindetag mit der Vermessungsverwaltung hin. Allen Beteiligten steht ein umfangreiches Datenpaket zu einheitlichen Nutzungsbedingungen zur Verfügung, was die interkommunale Zusammenarbeit wesentlich erleichtere.

In seinem Impulsreferat erläuterte Prof. Matthäus Schilcher, Vorstandsvorsitzender des Runder Tisch GIS e.V. die Nutzung von GIS an Kommunen. Er zeigte u.a. am Thema Energiewende, welche Bedeutung Geobasisdaten für eine Kommune haben. Eine wichtige Rolle spiele das Betriebsmodell, für das sich eine Kommune entscheidet. Gerade für kleine Gemeinden können interkommunale GIS eine sinnvolle und kostengünstige Lösung sein.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter Leitung des IT-Fachjournalisten Jürgen Mauerer diskutierten Staatssekretär Pschierer, Prof. Schilcher, Angelika Jais, im Finanzministerium zuständig für die Geodateninfrastruktur in Bayern, und der Landrat von Kulmbach, Klaus Peter Söllner. Söllner unterstrich an mehreren Beispielen wie der Präsentation von Bauleitplänen oder aktuell bei der Erstellung von Einsatzplänen bei der Hochwasserkatastrophe, den praktischen Nutzen von Geodaten- und Diensten bei einer Kommune. Daneben kamen u.a. auch die Themen Datenschutz oder Kosten für Daten und Betrieb von GIS zur Sprache.

Als Überraschungsgast betonte zum Ende der Veranstaltung Umweltstaatssekretärin Melanie Huml die Bedeutung von Geodaten in ihrem Ressort. Als Beispiele nannte sie den Dienst für überschwemmungsgefährdete Gebiete in Bayern (www.iug.bayern.de) oder den Energieatlas (www.energieatlas.bayern.de).

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