Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

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Erschienen am: 26.05.2017

„Heimat auf Stein“ im Stadtmuseum Mainburg

Neue Station der Wanderausstellung in Niederbayern

Ausstellungsbesucher bei der Eröffnung von Heimat auf Stein

Seit Anfang 2015 wandert die Ausstellung „Heimat auf Stein – 150 Jahre Katasterkarten und Steindruck“ durch Bayerns Regierungsbezirke. Derzeit macht die Wanderausstellung über die erste parzellenscharfe Vermessung Bayerns im Stadtmuseum Mainburg im niederbayerischen Landkreis Kelheim Station.

Die Ausstellung zeigt die Erfindung des Lithografiesteindrucks durch Alois Senefelder und die über 200-jährige Geschichte der Vermessung Bayerns von Montgelas bis heute. Anlass für die Konzeption der Ausstellung „Heimat auf Stein“ war das 150-jährige Bestehen des weltweit größten Lithografiesteinarchivs im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München. Dort ist die erste flächendeckende und parzellenscharfe Vermessung Bayerns (von 1808 bis 1864) archiviert – auf mehr als 26.600 Steinplatten, jeweils 50 bis 70 Kilogramm schwer. Mit diesen Solnhofener Kalksteinplatten ist Steindruck auch heute noch möglich.

Wie bei den bisherigen Stationen von „Heimat auf Stein“ werden auch in Mainburg Lithografiesteine aus der Region gezeigt, die die erste Grundstücksvermessung Bayerns im 19. Jahrhundert dokumentieren. Die Steine zeigen u.a. Mainburg, Pfaffenhofen, Au in der Halltertau und Pfeffenhausen.

Die Ausstellung „Heimat auf Stein“ ist vom 21. Mai bis 24. September 2017 im Stadtmuseum Mainburg, Abensberger Straße 15 in 84048 Mainburg, zu besichtigen.

Öffnungszeiten:
jeder 1. und 3. Sonntag im Monat, 14 – 17 Uhr
an den Markttagen von 11 – 17 Uhr

 (v.re.) Josef Reiser, 1. Bürgermeister von Mainburg, Renate Buchberger, Leiterin des Stadtmuseums und Manfred Popp vom LDBV bei der Ausstellungseröffnung
Der Lithographiestein von Mainburg
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