Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

Jagdkataster

Jagdflächen der Jagdgenossenschaften

In Bayern ist das Jagdrecht untrennbar mit dem Eigentum an Grund und Boden verbunden. Der Grundstückseigentümer nimmt das Jagdrecht als Mitglied einer Jagdgenossenschaft wahr. Für Beschlüsse der Jagdgenossenschaften dient das Jagdkataster als Grundlage.

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Ein Jagdkataster kann aus dem Liegenschaftskataster abgeleitet werden. Es wird für Jagdgenossenschaften auf Antrag vom zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung erstellt.

Ämtersuche

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Aus dem Jagdkataster können Sie z. B. auf die Gesamtfläche der bejagbaren Fläche schließen. Nach der Größe der Fläche richten sich etwa Jagdpacht oder Abschussplanung.

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Laut Gesetz ist der Jagdvorstand dafür verantwortlich, das Jagdkataster ordnungsgemäß zu führen und aktuell zu halten. Mit dem zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung kann eine jährliche Aktualisierung vereinbart werden.


Beispiel eines Bestandsnachweises für ein Jagdkataster:
Bestandsnachweis JK (pdf, 240 kB)

Der Auszug aus dem Liegenschaftskataster enthält:

  • Eigentümerverzeichnisse
  • Flurstücksverzeichnis
  • Einzelnachweise
  • Anzahl der einbezogenen Flurstücke
  • Gesamtfläche der einbezogenen Flurstücke
  • Davon jagdbare Fläche
  • Nutzungsartenstatistik der jagdbaren Flächen


Die Gebühren für das Jagdkataster bestehen aus

  • den Kosten für den Flurstücks- und Bestandsnachweis der jagdbaren Flurstücke,
  • ggf. den Kosten für die Flurkarte
  • und einer Bearbeitungsgebühr.


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