Nina Seidel-Herrmann
'ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE'

Die Galerie im LDBV

Sturm II, Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2020

Für Nina Seidel-Herrmann ist die erlebte Natur, die sinnliche Wahrnehmung der Umgebung inspirierende Quelle für ihre Malerei. Die kreative Transformation dieser Naturerfahrungen in ein visualisiertes Farbspektrum, in ein Spiel von Licht und Schatten ist Anreiz, ist Stimulans für ihr Tun.
Es geht um Farbereignisse, um die Freisetzung von farblichen Energien.
Oft rühren ihre Malereien von konkreten Vorstellungen oder Erinnerungen, die sie im Laufe der Umsetzung immer wieder durch Übermalung und Ausformulierung verschiedener Details in ihrem Spannungsfeld verändert. Es entstehen so Bilder zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, die offen bleiben für eigene Interpretation und Fantasie des Betrachters.

Hans Krieger, Schriftsteller, Essayist, Lyriker, Journalist und Kunstkritiker drückte es einmal so aus:
„Nina Seidel-Herrmann ist der Augenmensch, den die sinnliche Erscheinungsfülle der sichtbaren Natur fasziniert und zum Malen stimuliert, der Farbenreichtum, die Opulenz des Lichtes.
Dabei geht sie nicht von einer festen Vorstellung aus, wie das fertige Bild aussehen wird, sondern lässt sich inspirieren vom Prozess des Malens. Jeder schon gesetzte Farbfleck verlangt nach Fortführung, nach Ergänzung und Widerspruch, wird Herausforderung und Initialzündung für weitere Setzungen, die sich fortschreitend verknüpfen zu einem rhythmischen Gefüge, dessen erahnte Geordnetheit erst nach und nach die Führung übernimmt."

Biographie Nina Seidel-Herrmann
www.niseih.de

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