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Erschienen am: 14.04.2014

"Sentinel-1A"-Satellit ins All geschossen

Daten des Copernicus-Programms dienen u.a. dem Katastrophenschutz – wie die Geodaten der Bayerischen Vermessungsverwaltung

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Am 3. April 2014 um 23.02 Uhr MESZ startete der Radar-Satellit "Sentinel-1A" vom Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) ins All. Es ist die erste von sechs Missionen des europäischen Umweltüberwachungsnetzes Copernicus, das seit Ende der 1990er Jahre unter dem Namen GMES (Global Monitoring for Environment and Security) vorbereitet wurde. Im Jahr 2015 folgt die Satelliten-Serie „2A“ mit dann optischen Sensoren und der Auflösung von 10, 20 und 60 Metern in bis zu sechs Spektralbändern.
Das Copernicus-Programm sammelt Angaben zu Landflächen, Ozeanen und der Atmosphäre – und ist damit eine wichtige Informationsquelle etwa für Anwendungen im Umwelt- und Katastrophenschutz.
Auch die Bayerische Vermessungsverwaltung stellt ihre Geodaten für diese Zwecke zur Verfügung: Im Rahmen der Ressortvereinbarung mit dem Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr unterstützen beispielsweise Hauskoordinaten oder Digitale Orthophotos die Rettungsleitstellen beim Brand- und Katastrophenschutz. Auch zur Abschätzung von Georisiken, etwa bei großräumigen Geländeveränderungen im Gletscher- oder Bergwerksbereich, helfen Geodaten wie das Digitale Geländemodell (DGM) aus Laserscanning.

Weitere Informationen und Video vom "Sentinel-1A"-Start:

www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany

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