Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

Einführung von ETRS89/UTM

Neues Bezugs- und Abbildungssystem in Bayern

Die Bayerische Vermessungsverwaltung plant, das Europäische Terrestrische Referenzsystem 1989 (ETRS89) mit der Universalen-Transversalen Mercatorprojektion (UTM) als neues Bezugs- und Abbildungssystem einzuführen. Grundlage hierfür sind die Beschlüsse der AdV aus den Jahren 1991 und 1995. Mit der Einführung stellt die Bayerischen Vermessungsverwaltung sicher, dass die Geobasisdaten weiterhin nutzerorientiert und entsprechend den Anforderungen an Geodaten genutzt werden können.
Die Bayerische Vermessungsverwaltung stellt ihr Produktangebot vollständig auf das neue UTM-Koordinatensystem um. Die Nutzer erhalten die Produkte zukünftig im neuen System. Damit sie ihre Geofachdaten weiterhin zusammen mit den Geobasisdaten nutzen können, empfiehlt die Bayerische Vermessungsverwaltung die Geofachdaten zeitnah nach der Einführung ebenfalls in das neue System umzustellen. Die Bayerische Vermessungsverwaltung stellt dafür Transformationsmodelle bereit.

Nach aktuellem Stand erfolgt die Umstellung frühestens Anfang 2018.

Vorteile des Raumbezugswechsels

  • ermöglicht einheitliche Basis für Geodaten und Karten in Europa
  • vereinfachte Zusammenführung von Geodaten aus verschiedenen Quellen
  • Grundlage für eine europaweite Geodateninfrastruktur (INSPIRE)
  • GNSS-Messungen im amtlichen System
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Kundeninformation

Hier erhalten Sie wichtige Informationen zu den Produkten, zum Ablauf, Zeitplan und zur Transformation ihrer Geofachdaten. Alle wichtigen Fragen sind in den FAQ zusammengestellt.

Veröffentlichungen
des Runden Tisch GIS e.V.:
Leitfaden Bezugssystemwechsel (pdf, 7,76MB)


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Umstellung in der BVV

Hier erhalten Sie Informationen zur Transformation der Geobasisdaten innerhalb der BVV.

Transformation Geobasisdaten


FAQ

Häufig gestellte Fragen

Welche Produkte werden bereits in UTM abgegeben?Produktübersicht (pdf, 66kB) mit aktuellem Stand der UTM Umstellung
Wie sieht der Zeitplan aus?Zeitplan zur UTM Umstellung
Warum gibt es ein neues Bezugssystem?Einführung eines einheitlichen Raumbezugssystems für eine grenzüberschreitende Nutzung von Geodaten in Europa
Welche UTM Zonen überdecken Bayern?UTM Zone 32
UTM Zone 33
Wie lauten die EPSG Codes für die Zonen? (mit und ohne Zonenkennziffer)EPSG Code UTM Zone 32 (ohne Zonenkennziffer): 25832
EPSG Code UTM Zone 33 (ohne Zonenkennziffer): 25833
EPSG Code UTM Zone 32 (mit Zonenkennziffer): 4647
EPSG Code UTM Zone 33 (mit Zonenkennziffer): 5650
Was ist bei Streckenmessungen zu berücksichtigen?siehe Abbildungsverzerrungen bei UTM (pdf, 2,73MB)
Was ändert sich für mich als Kunde?Geobasisdaten werden in UTM abgegeben. Ihre Geofachdaten sind, um sie weiterhin mit den Geobasisdaten kombinieren zu können, ebenfalls zu transformieren.
Wie transformiere ich Geofachdaten nach ETRS89/UTM?Die Transformation geschieht in Abhängigkeit der Genauigkeit der Daten mit Hilfe einer bereitgestellten Gitterdatei sowie eines Web-Dienstes.
siehe Transformation Geofachdaten
Welche Genauigkeiten sind mit den Transformationsprogrammen des Landes zu erzielen?BeTA2007: einige dm
BY-KanU: wenige cm (Katastergenauigkeit)
Kann das GK- und UTM-System eine Zeitlang parallel verwendet werden?ja - in einem Übergangszeitraum werden ein Großteil der Produkte sowohl in UTM als auch in GK angeboten.
siehe Zeitplan
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